So wird Ihre Heizung smart: Heizung intelligent steuern Die besten Lösungen zur Heizungssteuerung in der Übersicht 2019

Dank innovativer Technologien lässt sich über eine vernetzte Heizungssteuerung, Smartphone und App bequem die Temperatur aller Thermostate zentral steuern und auf diese Weise bares Geld sparen. Der Smart Home Markt bietet für jedes Budget intelligente Lösungen zur Heizungssteuerung im gesamten Gebäude oder einer einzelnen Wohnung an. Wir stellen in dieser Übersicht einige der beliebtesten Anbieter von smarten Heizungssteuerungen vor.

Wir stellen die besten Möglichkeiten der smarten Heizungssteuerung vor

Was ist eine smarte Heizungssteuerung?

Solange es gemütlich warm ist, setzt sich kaum jemand mit seinem Heizungssystem auseinander. Doch spätestens wenn die Temperaturen fallen und die Heizkosten trotz Kaminofen steigen, beginnen viele Menschen über eine neue Heizung nachzudenken. Doch worin unterscheiden sich smarte Heizungssteuerungen von herkömmlichen Heizreglern?

Grundsätzlich geht es bei der Vernetzung von smarten Heizungskomponenten darum, mit möglichst wenig Aufwand ein hohes Maß an Effizienz und Komfort zu erzielen. Schließlich möchte niemand seine Geräte ständig nachjustieren. Der größte Vorteil einer smarten Heizungssteuerung liegt demnach in der Kombination automatischer Abläufe mit flexiblen Bedienmöglichkeiten - zum Beispiel per App oder Sprache. Einige Systeme lernen sogar aus den Gewohnheiten ihrer Besitzer und passen sich mit der Zeit immer besser deren Lebensumständen an. 

Mit einer smarten Heizungssteuerung lässt sich die Temperatur von überall regeln

Einsteigern stehen zur Nachrüstung inzwischen viele verschiedene WLAN- und Bluetooth-Thermostate zur Auswahl. Seit einiger Zeit gibt es zudem auch intelligente Fußbodenheizungen, die zum Teil sogar Alexa kompatibel sind. 

Wie lässt sich mit einem intelligenten Heizungssystem Geld sparen?

Die Investition in eine intelligente Heizungssteuerung lohnt sich vor allem aus finanziellen Gründen. Oft ist nicht einmal ein aufwändiger Umbau der bereits bestehenden Anlage nötig. Viele Systeme können durch den Einsatz smarter WLAN-Thermostate ergänzt und so ganz einfach smart gemacht werden. Dafür genügt es in der Regel die herkömmlichen Heizkörperthermostate durch vernetzte Modelle zu ersetzen.

Ist eine smarte Heizungssteuerung erst einmal installiert, beginnt sie ganz automatisch die Heizphasen zu optimieren. Dies geschieht bei einigem Modellen zum Beispiel durch Geofencing. Ist keiner zuhause, wird die Temperatur automatisch gesenkt. Sobald sich jedoch der erste Bewohner auf dem Heimweg befindet, werden die Thermostate rechtzeitig aufgeheizt. Abgesehen davon, sind viele Smart Home Heizungsregler inzwischen App steuerbar und können dementsprechend auch dann noch abgeschaltet werden, wenn sich die Besitzer bereits bei der Arbeit oder im Urlaub befinden. So kann es nie wieder passieren, dass die Heizung unnötig viel Energie verbraucht. 

Wer noch einen Schritt weitergehen und seine Heizung zum Beispiel mit der Beleuchtung oder Fenstersensoren koppeln möchte, kann alternativ auch eine Heizungssteuerungslösung für ein bestimmtes Smart Home System wählen. So lassen sich noch mehr Heizkosten sparen

Wer seine Heizungssteuerung gegen eine smarte Lösung tauscht, spart auf Dauer Geld

Clever heizen mit smarten Thermostaten als Nachrüstlösung

Bei den folgenden Thermostaten sind keine aufwändigen Umbaumaßnahmen oder die Integration in ein Hersteller eigenes Smart Home System nötig. Sie eignen sich daher für alle, die ihr Heizungssteuerung kostengünstig und mit wenig Aufwand modernisieren wollen. Steuerbar sind sie zum Beispiel über Apple HomeKit beziehungsweise die Sprachassistentin Siri. Wir erklären, worin die Vor- und Nachteile der einzelnen Heizungssteuerungs-Nachrüstlösungen bestehen. 

Heizungssteuerung per FRITZ!Box mit Comet Dect

Wer keine neue Smart Home Zentrale kaufen und installieren möchte, kann stattdessen auch eine FRITZ!Box von AVM als Smart Home Zentrale nutzen. Zur Heizungssteuerung eignen sich dementsprechend kompatible Comet Dect Heizkörperthermostate. Mit ihnen können auch Smart Home Einsteiger ihr Zuhause schnell und einfach vernetzen, indem sie die Comet Dect Thermostate in das bereits vorhandene Heimnetzwerk einbinden. Pro Router sind bis zu zwölf Thermostate vernetzbar. 

Besitzt die FRITZ!Box eine eigene DNS kann sie zudem von unterwegs gesteuert werden. Die manuelle Heizungssteuerung direkt am Thermostat bleibt natürlich trotzdem weiterhin möglich. Weiterführende Informationen dazu liefert der Comet Dect Test-Vergleich.

Vorteile der FRITZ!Box-Heizungssteuerung:

  • schnell über eine bereits vorhandene FRITZ!Box installierbar
  • Steuerung per App oder PC
  • sehr stabile Funkverbindung
  • leiser Regelbetrieb
  • verschlüsselte Signalübertragung​​

Nachteile der FRITZ!Box-Heizungssteuerung:

  • kein besonders schönes Design
  • ausschließlich für das AVM FRITZ!Box System geeignet

Kauf- oder Mietlösung: tado° Smart Home Heizungssteuerung

Das intelligente tado° Thermostat kann zum Beispiel mit der Wettervorhersage vernetzt werden und sogar darauf reagieren. Vor allem bei stark isolierten Neubauten oder Häusern mit Fußbodenheizung ist diese Funktion besonders energiesparend.
Im Alltag erhöht die smarte Heizungssteuerung die Temperatur automatisch langsam und kontinuierlich, so dass vor allem bei konstanter Außenkälte die gewünschte Temperatur energieschonend erreicht wird. Die tado° Heizungssteuerung kann sogar lernen, wie viel Wärme die Bewohner wünschen und sorgt anschließend automatisch für Wohlfühltemperaturen.

Alle tado° Komponenten überzeugen auch durch ein schönes Design

 

Einsteigern steht zum Beispiel ein preisgünstiges Starter Kit zur Auswahl, welches eine "Bridge" für die Internetanbindung beinhaltet. Auf diese Weise ist das Heizungsthermostat zusätzlich mit dem Smartphone steuerbar. Durch Zusatz-Thermostate können einzelne Heizungszonen eingerichtet werden, die unabhängig voneinander steuerbar sind. Nicht zuletzt sind die tado°-Geräte kompatibel mit nahezu jeder klassischen Heizung.

Ein Spezial-Angebot bietet das Miet-Set. Dieses ist vor allem für Mieter interessant, die keine feste Installation in das Mietobjekt vornehmen möchten. Für alle, die das tado°-Thermostat inklusive Internetanbindung und Funk nur ausprobieren möchten, eignet sich das Mietpaket ebenfalls. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Artikel zur tado° Heizungssteuerung.

 

Vorteile der tado°-Heizungssteuerung: 

Nachteile der tado°-Heizungssteuerung: 

  • System läuft nicht immer stabil
  • Installation zum Teil etwas umständlich

 

Sprachsteuerbar mit Google Assistant, Siri oder Alexa: Netatmo 

Ebenfalls mit HomeKit, Google Assistant und Alexa nutzbar sind die Netatmo Thermostate, die durch ihr schickes Design ins Auge stechen. Für jedes von ihnen kann mit der Netatmo App ein eigener Heizplan erstellt werden. So lässt sich zum Beispiel das Schlafzimmer weniger heizen als das Wohnzimmer und mehr als der Abstellraum. Zusätzlich liefert die Netatmo Heizungssteuerung auch die Möglichkeit mit vielen Energiesparfunktionen die Heizkosten zu senken. Laut Hersteller soll es sogar möglich sein, auf diese Weise bis zu 37 Prozent der Kosten zu sparen. 

Das Netatmo Wandthermostat erhielt sein minimalistisches Design von Philippe STARCK

Vorteile der Netatmo Heizungssteuerung:

  • Video-Installationsanleitung
  • HomeKit, Google Assistant und Alexa kompatibel
  • Selbstlern-Funktion und Heizplan
  • Energiespar-Hilfe
  • schickes Design

Nachteile der Netatmo Heizungssteuerung: 

  • Keine Einbindung von Wetterdaten

Inkl. schickem LCD-Touch-Display: Eve Thermo Heizungssteuerung

Das Eve Thermo (ehemals Elgato) Heizkörperthermostat ist besonders stark auf die Heizungssteuerung per HomeKit ausgerichtet. Dementsprechend können alle Funktionen auch ganz bequem mit Sprachbefehlen bedient werden. Zu seinen besonders praktischen Funktionen gehören zum Beispiel der Frostschutz, Kindersicherung, Urlaubsmodus und ab der zweiten Thermostatgeneration auch die Anwesenheitserkennung. 

Ganz ohne Bridge verbinden sich die einzelnen Komponenten der smarten Heizungssteuerung von Eve Systems über Bluetooth Low Energy mit weiteren HomeKit kompatiblen Geräten und Produkten, wie zum Beispiel der Eve Wetterstation oder dem Eve Fenstersensor. Zusätzlich kann die Heizungssteuerung automatisch die Anwesenheit von Personen registrieren und die Raumtemperaturen dementsprechend anpassen. 

Weiterführende Informationen dazu liefert unser Eve Thermo Test-Überblick

Nicht mehr nur mit Siri, sondern in der zweiten Generation manuell regulierbar: Eve Thermo

Vorteile der Elgato Heizungssteuerung:

  • HomeKit kompatibel
  • Tag-und Nacht-Zeitpläne
  • Anwesenheitserkennung
  • LCD-Touch-Display für manuelle Regelung

Nachteile der Elgato Heizungssteuerung:

  • nicht ganz billig

Fernsteuerung vieler Heizungsmodelle per App: heatapp! 

Mit heatapp! lässt sich eine Wand- oder Fußbodenheizung bequem per App steuern. Die funkbasierte Einzelraumregelung wird von Fachpartnern installiert und eignet sich auch als Nachrüstlösung. Die Inbetriebnahme soll dank plug & play in etwa einer Stunde erledigt sein. Laut Hersteller sind mit dieser Art der Smart Home Heizungssteuerung bis zu 30% Heizkosten einsparbar. 

Über heat!app kann die Temperatur in einzelnen Räumen individuell und spontan über das Smartphone geändert werden – zum Beispiel auch dann wenn einem im Urlaub einfällt, dass zuhause die Heizung noch läuft. Über einen Live-View lassen sich aktuelle Systeminformationen zudem bequem einsehen. Wer mag kann die einzelnen Räume nach eigenen Vorstellungen benennen und mit Fotos verknüpfen. Nicht zuletzt ist über die heat!app-Heizungssteuerung bei Anbindung einer Wärmequelle auch die Regelung des Warmwassers möglich.

Weitere Informationen zu den angeschlossenen Fachbetrieben zur Installation liefert die heat!app-Herstellerseite.

Der Anbieter heat!App ermöglicht die weltweite Heizungssteuerung per App

Vorteile der heat!app-Heizungssteuerung:

  • optionale Warmwassersteuerung
  • aktuelle Wetterinformationen abrufbar
  • Live-View mit aktuellen Systeminformationen
  • persönliche Schaltzeiten für jeden Raum möglich
  • eingebauter Frostschutz

Nachteile der heat!app-Heizungssteuerung: 

  • kann nicht komplett selbst installiert werden
  • heat!app-Base zum Betrieb zwingend notwendig

Heizungssteuerung per Smart Home System: So geht's

Für noch mehr Komfort sorgt die Einbindung der Heizungssteuerung in ein Smart Home System. Dadurch können zum Beispiel Fenster- und Türsensoren mit den Heizthermostaten interagieren, um Energieverlust beim Lüften zu verhindern oder Raumklimasensoren zur Optimierung der Temperatur beitragen. Darüberhinaus liefern smarte Heizkomponenten zahlreiche Informationen über den Energieverbrauch und bieten dadurch Rückschlüsse, wo noch Verbesserungspotenzial besteht. 

Vielfältig erweiterbar: Homematic IP Heizungssteuerung 

Die Heizungssteuerung Homematic IP, von eQ-3, bietet besteht aus mehreren Heizkörperthermostaten, die sich nicht nur untereinander, sondern auch mit vielen weiteren Komponenten vernetzen lassen. So kann die Heizung zum Beispiel automatisch auf eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, ein geöffnetes Fenster oder einen Bewegungsmelder reagieren.

Vorteile der Homematic IP Heizungssteuerung: 

  • über Alexa mit Sprachbefehlen steuerbar
  • mit vielen anderen Produkten kompatibel

Nachteile der Homematic IP Heizungssteuerung:

  • Konfiguration nur per App

Auch ohne Internetverbindung nutzbar: eq3 Heizungssteuerung per MAX! 

Mit dieser Heizungssteuerung kann jeder Raum mit bis zu zwei MAX! Thermostaten und bis zu drei MAX! Tür- und Fensterkontakten ausgestattet und über einen MAX!Cube oder MAX! Wandthermostat reguliert werden. MAX!Thermostate eignen sich zur Steuerung einzelner Räume, mit einem MAX!Cube dagegen kann das ganze Haus automatisiert werden. Die eq3 Heizungssteuerung ist durch einen MAX! Eco Taster auch direkt ohne Internetverbindung bedienbar. Nur wer sein Zuhause mobil über sein Smartphone steuern möchte, benötigt die Internetverbindung und die kostenlose App von Max! (für iOS und Android).

MAX! Heizkörperthermostate ermöglichen eine automatisierte Heizungssteuerung

Vorteile der MAX!Heizungssteuerung:  

  • flexible Einsatzmöglichkeiten im kleineren oder größeren Rahmen möglich
  • auch ohne Internetverbindung nutzbar

Nachteil der MAX!Heizungssteuerung: 

  • eher für Technikfans mit Vorkenntnissen geeignet

Auch für Fußbodenheizungen: Innogy Smarthome Heizungssteuerung

Um die Smart Home Heizungssteuerung von innogy (ehemals RWE) zu nutzen, müssen Verbraucher kein innogy-Kunde sein. Auch so können über die Smart Home innogy-Technologie Heizkörper manuell, digital und über Funk gesteuert werden. Ob per Wandsensor, Smartphone und App oder direkt über den PC, die innogy-Heizungssteuerung ist vor allem für alte Häuser eine tolle Idee. Denn ihre intelligente Heizkörperthermostat-Modelle sind mit einem Schimmelwarnungssystem ausgestattet, das sofort Alarm schlägt, wenn die Luftfeuchtigkeit in einem Raum über 70 Prozent steigt.

Über die innogy Zentrale können bis zu acht Heizzonen eingerichtet werden, die automatisch miteinander kommunizieren. Dementsprechend ist dieses Heizungssteuerungs-Modell auch auf die Ansprüche größerer Gebäude mit vielen Räumen ausgerichtet. Zusätzlich ist eine Art Kindersicherung in die Heizungssteuerung beziehungsweise in das Heizkörperthermostat integriert, um zu verhindern, dass Kinder die Einstellungen der Heizungssteuerung ändern.

Weitere Informationen liefern unser Produktartikel zum innogy SmartHome oder unser innogy-Test.

Wir haben das smarte Heizthermostat von innogy getestet

Vorteile der innogy Heizungssteuerung:

  • innogy bietet ein komplettes Smart Home System mit Komponenten für alle Belange
  • zusätzlich kompatibel mit beliebten Marken wie Philips Hue oder Netatmo
  • verschlüsseltes Funksignal, über Alexa mit Sprachsteuerung nutzbar

Nachteile der innogy Heizungssteuerung:

  • gelegentliche App-Abstürze oder Falschmeldungen des Systems

Das Loxone Heizungssystem kühlt oder heizt - je nach Bedarf

Die Kühl- und Heizungssteuerung des Herstellers Loxone zeichnet sich durch eine große Flexibilität aus, da sie mit verschiedensten Heizkörper-Typen und -herstellern funktioniert. Dabei handelt es sich um eine intelligente Systemlösung zur Heizungssteuerung, die Selbstlernend ist. Das heißt: Die Smart Home Heizung findet eigenständig heraus, wie lange eine Aufheizphase der Heizung dauert, um zur bestimmten Zeit die gewünschte Zimmertemperatur zu erreichen. Zusätzlich reguliert das integrierte smarte Heizungsthermostat die Heizungswärme, um eine konstante Raumtemperatur zu gewährleisten.

Über einen passenden Sensor kann die Thermostattemperatur automatisch gesenkt werden, sobald ein Fenster zum Lüften geöffnet wurde. Eine Statistikfunktion erlaubt zudem einen langjährigen Rückblick auf Einstellungen und Heizkosten. Auf diese Weise sind Verbrauchsunterschiede erkenn- und durch intelligenteres Einstellen vermeidbar. Vor allem bei großen Räumen bietet sich außerdem die automatische Heizkörperzuschaltung an. Sollte ein Smart Home Heizkörper die gewünschte Temperatur nicht kostensparend und pünktlich erreichen, fügt das intelligente System einen anderen Heizkreis hinzu.

Auf Wunsch ist die Loxone Heizungssteuerung mit einem vernetzten Beschattungssystem kombinierbar. Dann wird beim Beheizen der Räume die auf Fenster und Türen einwirkende Sonnenwärme mitberücksichtigt, um ein Überhitzen zu vermeiden. Gleiches gilt für die Kopplung der Loxone Heizungssteuerung an eine Klimaanlage, die in der Regel bei steigender Raumtemperatur anspringt. Weitere Funktionen, wie ein mobiler Zugriff per Smartphone, Heizanlagensteuerung via App, Frostschutz, Selbstwartungsautomatik sowie ein Betriebszeitzähler sind ebenfalls integriert. Weitere Informationen sind in unserem Loxone-Artikel zu finden.

Übrigens: Zwei unserer Redakteure haben den Praxistest gemacht und sich auf ein Wochenende Probewohnen im Loxone-Haus eingelassen. 

Vorteile der Loxone Heizungssteuerung:

  • viele verschiedene Komponenten verfügbar, eigener, lokaler Miniserver für jeden Kunden

Nachteile der Loxone Heizungssteuerung:

  • proprietäres / in sich geschlossenes System
  • kann nicht einfach mit Produkten anderer Hersteller vernetzt werden
  • hochpreisig

Für Bestandsimmobilien gut geeignet: Honeywell Evohome Heizungssteuerung

Die Evohome Heizungssteuerung des Herstellers Honeywell ist auf maximal 12 Räume beziehungsweise Heiz-Zonen ausgerichtet. Steuerbar sind darüber Heizkörper, Fußbodenheizung, Zonenventile, Mischregler sowie optional zusätzlich Heizungspumpe und Heizungsanlage. Über bestimmte Heizkörperregler und ein Remote-Gateway ist auch die Fernsteuerung der Heiztechnik von außerhalb des Smart Home möglich. Kompatibel für Evohome Produkte sind alle Android-Smartphone sowie iPhones, die über die Total Comfort Connect App auf die Steuerung zugreifen können.

Die evohome Heizungssteuerung funktioniert über ein Gateway

Das Evohome System zur Heizungssteuerung lässt sich einfach installieren. Anschließend kommunizieren alle vernetzten Geräte automatisch miteinander. Dies macht die Evohome Heizungssteuerung vor allem für bestehende Immobilien zu einem unkomplizierten Funk-System. Außerdem helfen zahlreiche Funktionen zum Optimieren der Abkühl- sowie Aufheizphasen dabei gerade soviel Wärme zu erzeugen, wie tatsächlich benötigt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Webseite von evohome oder im Evohome-Artikel.

Der elektrische Honeywell evohome Heizkörperregler entspricht der AA Klassifikation

Vorteile der evohome Heizungssteuerung: 

  • ein zentrales Bediengerät für Ein- oder Mehr-Zonen-Regelung
  • drahtlose Technologie ermöglicht Installation ohne Eingriff in das zentrale Heizsystem
  • IFTTT-Anbindung

Nachteile der evohome Heizungssteuerung:

  • keine Lernfunktion
  • kein Geofencing (kann z.B. nicht automatisch die Heizung abschalten, wenn die Bewohner das Haus verlassen)

Smart Home Heizungssteuerung vom Profi: Viessmann, Vaillant und Buderus

Wer sich nicht selbst traut, die hier genannten Komponenten selbst zu installieren, kann auch einen Fachbetrieb damit beauftragen. Der Hersteller Vaillant bietet z.B. die multiMATIC App für den Systemregler multiMATIC 700 an. Mit ihr lässt sich neben der Heizung u.a. auch die Warmwasserzubereitung steuern. Außerdem sind von Vaillant die eRELAX App und die sensoAPP (für senso-Geräte) verfügbar.

Bei vielen Viessmann Heizungssteuerungen ist der Einbau einer Internet-Schnittstelle (Vitoconnect oder Vitocom 100) möglich, um die Temperatur anschließend per ViCare oder Vitotrol App zu steuern.

Buderus bietet die Heizungssteuerung per App oder webbasierter Portallösung an. Zur Vernetzung greift der Hersteller u.a. auch auf das Bosch Smart Home System zurück, in das er seine Wärmeerzeuger einbindet. Mehr Informationen dazu liefert die Buderus Smart Home Heizungsseite des Anbieters.

Fazit: Smarte Heizungssteuerung hilft Heizkosten sparen

Über einfache Thermostate wie tado, Elgato oder Netatmo kann fast jeder für kleines Geld, seine Heizung intelligent umrüsten. Darüber hinaus existieren auch Profi-Lösung, welche sogar eine Fußbodenheizung intelligent steuerbar machen. 

Was am besten zur eigenen Wohnsituation passt, muss am Ende jeder Nutzer entsprechend seinem Budget und seinen Bedürfnissen selbst entscheiden. Daher haben wir in diesem Ratgeber bewusst keine Empfehlung für eine bestimmte Smart Home Heizlösungen ausgesprochen. 

Lesetipps zum Thema Heizungssteuerung

Fußbodenheizung intelligent steuern mit und ohne App
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Mehr Infos und Trends zum Smart Home

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homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem Saugroboter, Smart Home Kameras und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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